5 Franken Bonus ohne Einzahlung in der Schweiz: Was die ESBK-Konzessionäre auszahlen und was sie kosten
Stand: 30 Oktober 2026 · Geprüft an der Liste der konzessionierten Online-Spielbanken der ESBK vom 17. März 2026.

Wer in der Schweiz nach einem «5-Franken-Bonus ohne Einzahlung» sucht, findet einen Markt, der diese Offerte in der Werbung zwar kennt, im Angebot jedoch selten hält. Die eidgenössische Spielbankenkommission lässt nur zehn Online-Spielbanken zu, jede davon als Verlängerung einer konzessionierten Landspielbank. Die folgende Übersicht erläutert, welche dieser zehn ein Bonusguthaben ohne Einzahlung anbieten, was die Bedingungen an Umsatz, Frist und Spielauswahl verlangen, und was ein Spieler im selben Moment auf einer ausländischen Seite verliert – dort beginnt die Steuer nämlich beim ersten Franken, und der Schutz der Spielsperre greift nicht.
Inhaltsverzeichnis
- Was ein «5-Franken-Bonus ohne Einzahlung» in der Schweiz überhaupt meint
- Wo es den 5-Franken-Bonus ohne Einzahlung in der Schweiz gibt
- Die Rechtslage hinter dem «5-Franken-Bonus ohne Einzahlung»
- Schutzmechanismen, die jedes ESBK-Casino mitbringt
- Wie die Zahlung in den zehn ESBK-Casinos aussieht
- Die Boni der zehn ESBK-Casinos im Detail
- Das Spielangebot und die Frage der Anbieter
- Die Rangliste der zehn ESBK-Casinos im Vergleich
- Was die Spieler im Ausland verlieren
- Häufige Fragen
Was ein «5-Franken-Bonus ohne Einzahlung» in der Schweiz überhaupt meint
In der Schweizer Werbung tauchen mehrere Begriffe auf, die alle in dieselbe Richtung zielen: «5 Franken bei Registrierung», «5 Franken geschenkt», «5 Franken gratis», «5 Franken Mindesteinzahlung», «CHF 5 Deposit». Sieht aus wie ein und dasselbe Angebot, ist es aber nicht. Die entscheidende Trennlinie verläuft zwischen zwei Klassen, und sie hat mit der Einzahlung zu tun:

- Bonus ohne Einzahlung: Die Spielbank schreibt dem Konto CHF 5.- gut, ohne dass eine Einzahlung nötig ist. Klassisches No-Deposit-Angebot. Voraussetzung ist die vollständige Verifizierung des Spielerkontos mit Ausweis und Schweizer Adresse. Die Auszahlung solcher Gewinne ist in der Regel an eine Umsatzbedingung geknüpft.
- Bonus mit Einzahlung: Die Spielbank verdoppelt, verdreifacht oder bezuschusst eine Einzahlung. Die Untergrenze liegt bei den meisten ESBK-Konzessionären bei CHF 10.-, nicht bei CHF 5.-. Wer mit dem kleinsten Betrag spielen will, zahlt also zehn Franken ein, nicht fünf. Die Anbieter werben mit «ab CHF 10.-» und bezeichnen das im Sprachgebrauch ebenfalls als «5-Franken-Casino», weil die kleinste sinnvolle Spielrunde in dieser Grössenordnung liegt.
Dazwischen liegen Mischangebote: ein paar Freispiele ohne Einzahlung, deren Gewinne als Bonusguthaben mit Umsatzbedingung zurückfliessen, oder ein No-Deposit-Bonus, der nur auf einem einzigen Slot gilt und nach 24 Stunden verfällt. Die Formen wechseln, das Grundprinzip bleibt: Es gibt kleine Gratishares, und sie kosten den Spieler am Ende meist mehr, als die Werbung vermuten lässt.
Der Unterschied zwischen «Bonus ohne Einzahlung» und «Mindesteinzahlung 5 Franken» ist mehr als eine Zahl: Wer 5 Franken einzahlt, schliesst einen Vertrag ab, der die Bank- oder Kartenverbindung speichert, die Verifizierungspflicht auslöst und den Spieler in die Sozialkonzept-Pflichten der Spielbank einbindet. Wer nur einen No-Deposit-Bonus annimmt, kommt mit denselben Pflichten, aber ohne eigenes Geld hinein – und genau das macht diese Offerte für Neukunden interessant.
Im Schweizer Markt kommt erschwerend hinzu, dass die Werbung für No-Deposit-Boni durch Art. 74 des Geldspielgesetzes (BGS) gebunden ist: Sie darf nicht aufdringlich sein, nicht irreführen und keine Minderjährigen oder gesperrten Personen ansprechen. Ausländische Anbieter, die Schweizer Spieler mit No-Deposit-Boni ködern, unterliegen dieser Werberegel nicht, sind aber auf der Sperrliste der ESBK und werden per DNS-Sperre blockiert. Das ändert nichts daran, dass die Werbung Spieler in der Schweiz erreicht.
Wo es den 5-Franken-Bonus ohne Einzahlung in der Schweiz gibt
Die eidgenössische Spielbankenkommission führt eine geschlossene Liste. Sie umfasst genau zehn Online-Spielbanken, jede davon die Online-Verlängerung einer konzessionierten Landspielbank:
- Pasino (Landspielbank: Casino Meyrin, online seit 16.11.2020)
- Mycasino.ch (Grand Casino Luzern, online seit 22.08.2019)
- Swiss Casinos (Casino Pfäffikon, online seit 02.09.2019)
- Casineo (Casino Locarno, online seit 17.03.2026)
- Swiss4win (Casino Lugano, online seit 01.03.2021)
- Admiral (Casino Mendrisio, online seit 16.07.2025)
- 7melons (Grand Casino Bern, online seit 15.09.2020)
- Jackpots (Grand Casino Baden, online seit 05.07.2019)
- StarVegas (Casino Interlaken, online seit 24.02.2020)
- Casino777 (Casino Davos, online seit 09.09.2019)
Die Liste ist nach Landkanton sortiert und nicht nach Attraktivität. Keine der zehn ist ein entfernter Online-Anbieter; jede einzelne ist die digitale Kopie eines Hauses, das in der Schweiz Geldspiele anbieten darf. Wer auf einer anderen Seite spielt, spielt ausserhalb dieses Kreises und ohne den Schutz des Schweizer Rechts.
Zu den Angeboten dieser zehn Marken gilt: Keine der zehn führt in der öffentlich zugänglichen Beschreibung ein No-Deposit-Bonus in Höhe von CHF 5.-. Was sie führen, sind Einzahlungsboni, Willkommenspakete, Freispiele ab Mindesteinzahlung und gelegentlich kleine Gratisrunden anlässlich einer Aktion. Der «5-Franken-Bonus ohne Einzahlung», nach dem die Suche fragt, ist im Schweizer Markt also eher ein Sonderfall einer breiteren Werbelinie als eine Standardofferte eines Hauses. Die Höhe, die Häufigkeit und die Bedingungen unterscheiden sich von Marke zu Marke; das Bild, das sich aus den Angaben der zehn ergibt, wird in den nächsten Abschnitten zusammengesetzt.
Die Rechtslage hinter dem «5-Franken-Bonus ohne Einzahlung»
Das Geldspielgesetz (BGS) ist seit dem 1. Januar 2019 in Kraft. Es regelt drei Dinge, die für jeden Bonus in der Schweiz entscheidend sind: Wer anbieten darf, wie der Anbieter den Spieler schützen muss, und was Werbung darf.

Wer anbieten darf. Eine Online-Spielbank braucht in der Schweiz eine Konzessionsverlängerung ihrer Landkonzession. Es gibt keine eigene Online-Konzession und keine Lizenz, die ein ausländisches Unternehmen direkt erwerben könnte. Die zehn ESBK-Konzessionäre sind die einzigen, die in der Schweiz online Glücksspiel anbieten dürfen. Wer bei einem anderen Anbieter spielt, spielt bei einem Anbieter ohne Schweizer Konzession – und zwar unabhängig davon, was auf dessen Webseite steht.
Wer blockiert wird. Anbieter ohne Schweizer Konzession werden auf die Sperrliste der ESBK gesetzt und in der Schweiz per DNS-Sperre blockiert (Art. 86 BGS). Das Angebot richtet sich also an Spieler mit Wohnsitz in der Schweiz – nicht an deren Server. Für den Spieler bedeutet das: Der Zugang ist reguliert, die Strafverfolgung richtet sich gegen den Anbieter, nicht gegen den Spieler. Die ESBK formuliert es selbst so, dass der Spieler «auf eigenes Risiko» spielt und keinen Schweizer Schutz geniesst.
Was Werbung darf. Art. 74 BGS begrenzt die Werbung für Geldspiele. Sie darf nicht aufdringlich sein, nicht irreführen und keine Minderjährigen oder gesperrten Personen ansprechen. Für ausländische Anbieter, die Schweizer Spieler ansprechen, gilt diese Regel nicht. Werbung, die in einem Schweizer Briefkasten landet, hält sich nicht an Schweizer Binnenrecht.
Der Bonuss auf dieser Grundlage: Das Gesetz schreibt keine Obergrenze für Boni vor. Es schreibt nur vor, wie der Anbieter den Spieler schützt. Das ist der Punkt, an dem die Spielsperre, das Sozialkonzept und die Identitätsprüfung ins Spiel kommen, nicht der Punkt, an dem der Gesetzgeber einen «5-Franken-Bonus ohne Einzahlung» verbietet oder erlaubt.
Schutzmechanismen, die jedes ESBK-Casino mitbringt
Die Spielbankenkommission verlangt von jeder konzessionierten Spielbank ein Sozialkonzept. Es umfasst fünf Bausteine, die jeder Spieler auf jeder der zehn Plattformen vorfindet:
- Identitätsprüfung. Jeder Spieler muss sich vor der ersten Auszahlung mit einem gültigen amtlichen Ausweis verifizieren. Anonymes Spiel ist ausgeschlossen. Bei Mycasino.ch wird für die freiwillige Spielsperre eine Kopie des Passes, der Identitätskarte, der Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder des Schweizer Führerausweises verlangt. Wer das nicht möchte, kann auf keiner der zehn Plattformen spielen.
- Spielsperre. Eine Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Eine bei Jackpots.ch beantragte Spielsperre greift damit auch in der Landspielbank in Bern oder im Online-Angebot eines anderen ESBK-Konzessionärs. Die Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten und nur dann aufgehoben werden, wenn ihr Grund nicht mehr besteht.
- Spielpause. Bei Jackpots.ch kann eine Spielpause zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten festgelegt werden, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Eine Spielpause ist eine Selbsteinschränkung, keine Spielsperre.
- Selbstlimit. Spieler können bei Jackpots.ch ein wöchentliches Einzahlungslimit festlegen, zum Beispiel CHF 50.-. Die Limitgrösse ist Sache des Spielers, nicht der Spielbank.
- Einkommensnachweis bei hohen Einsätzen. Spielbanken müssen von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern. Ohne Unterlagen oder bei unzureichenden finanziellen Verhältnissen wird die Person gesperrt.
Diese fünf Bausteine greifen unabhängig davon, ob der Spieler einen 5-Franken-Bonus, einen Willkommensbonus oder gar keinen Bonus annimmt. Sie sind der Preis, den der Schweizer Markt für seine Konzession verlangt – und sie sind der Grund, warum ein No-Deposit-Bonus in der Schweiz immer an ein verifiziertes Konto gebunden ist, nie an eine anonyme E-Mail-Adresse.
Wie die Zahlung in den zehn ESBK-Casinos aussieht
Die Mindesteinzahlung ist der eine Hebel, die Geschwindigkeit der Auszahlung der andere. Beide erzählen, was der Spieler im Tausch gegen den Bonus wirklich aufgibt.
Mindesteinzahlungen im Überblick
Die zehn ESBK-Spielbanken setzen die Mindesteinzahlung im selben Korridor. Sechs davon nennen CHF 10.- als Schwelle: Pasino.ch, Casineo, Swiss4win, 7melons, StarVegas, Casino777. Mycasino.ch nennt für die Aktivierung des Willkommensbonus CHF 10.-. Jackpots.ch verlangt für die Freespins des Willkommensbonus eine Mindesteinzahlung von CHF 100.-, nicht CHF 10.-. Admiral.ch und Swiss Casinos nennen keine Mindesteinzahlung in den ausgewerteten Hilfeseiten. Wer mit dem kleinsten Betrag spielen will, kommt in den meisten Häusern mit CHF 10.- hinein, nicht mit CHF 5.-.
Die Werbung mit «5 Franken Mindesteinzahlung» trifft im Schweizer Markt also ins Leere. Wer mit CHF 5.- einzahlen will, muss erst eine Spielbank finden, die das annimmt – und im ESBK-Kreis tut das keine. Die nächste sinnvolle Grösse ist CHF 10.-. Wer darunter liegt, sieht sich mit dem Hinweis konfrontiert, dass die Mindestschwelle nicht erreicht ist.
Akzeptierte Zahlungsmethoden
Alle zehn ESBK-Spielbanken akzeptieren ein Bündel von Zahlungsmethoden, das auf den Schweizer Markt zugeschnitten ist:
- TWINT – die Schweizer Mobile-Payment-Lösung, von Pasino, Swiss Casinos, Casineo, Swiss4win, Admiral, 7melons, Jackpots, StarVegas und Casino777 angeboten, bei Jackpots ohne Zusatzgebühren und sofort verarbeitet, bei Swiss4win ohne Zusatzgebühren ab CHF 10.- und sofort nach Bestätigung in der TWINT-App.
- Kreditkarten – Visa und Mastercard, bei Swiss Casinos zusätzlich Diners Club und Discover, bei Admiral Visa/Mastercard, bei StarVegas Visa/Mastercard, bei Casino777 Visa/Mastercard, bei 7melons Visa/Mastercard.
- PostFinance – von Pasino, Swiss Casinos, Casineo, 7melons, StarVegas, Casino777 und Admiral unterstützt.
- Apple Pay – von Pasino, Swiss Casinos, Admiral, 7melons, StarVegas und Casino777 akzeptiert.
- Paysafecard – von Pasino, Swiss Casinos, Admiral, 7melons, StarVegas und Casino777 unterstützt.
- Skrill und Neteller – von Pasino und Admiral angeboten.
- Banküberweisung – von Pasino, Swiss Casinos, Jackpots und Casino777 unterstützt.
- Aircash Abon – nur bei StarVegas.
Kryptowährungen sind im ESBK-Kreis nicht zugänglich. Das ist eine bewusste Marktentscheidung: Krypto-Zahlungen sind im Geldspielgesetz nicht vorgesehen, und die Konzessionäre halten sich an die Schweizer Banken- und Finanzinfrastruktur.
Auszahlungsgeschwindigkeit und Mindestbeträge
Bei Mycasino dauert eine Auszahlung in der Regel 1 bis 3 Werktage, abhängig vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank. Bei Jackpots ist die Banküberweisung die langsamste Auszahlungsmethode und benötigt 1 bis 2 Werktage. Bei Mycasino fallen weder für Einzahlungen noch für Auszahlungen Gebühren an. Bei Casino777 werden für Einzahlungen keine Gebühren erhoben. Bei Jackpots fallen für TWINT-Einzahlungen keine Zusatzgebühren an.
Die Mindestauszahlung liegt bei Mycasino bei CHF 10.-; liegt es darunter, kann das Guthaben ausgezahlt werden. Bei Pasino liegt der Mindestbetrag für eine Auszahlung bei CHF 0.01. Bei Jackpots erfolgt eine Auszahlung ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet; Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Der Spieler bekommt sein Geld also immer auf das Konto, mit dem er eingezahlt hat – eine Anti-Geldwäsche-Regel, die das BGS vorschreibt.
Die Boni der zehn ESBK-Casinos im Detail
Die zehn ESBK-Spielbanken fahren sehr unterschiedliche Boni-Konzepte. Vier davon lassen sich anhand ihrer Veröffentlichungen darstellen:
Jackpots.ch bietet Neukunden auf die ersten vier Einzahlungen einen Willkommensbonus von insgesamt bis zu CHF 2’200.- sowie 200 Freespins, wobei die erste Einzahlung zu 100 % bis CHF 700.- verdoppelt wird. Die Freespins werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung für Boni beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen – umzusetzen innerhalb einer Frist von standardmässig einem Monat. Der Sprung von 30× auf 300× ist das eigentliche Gestaltungselement: Wer den Bonus am Roulette-Tisch freispielen will, muss das Zehnfache leisten.
Mycasino.ch bietet Neukunden einen Willkommensbonus von 100 % auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- sowie 200 Freispiele. Die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.- erfolgen. Der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung 35-mal umgesetzt werden. Die 200 Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig. Der Unterschied zu Jackpots.ch ist bemerkenswert: Mycasino.ch trennt das Bargeld (umsatzpflichtig) von den Freispielen (nicht umsatzpflichtig) und gibt dem Spieler damit eine Wahl, wo er das Risiko trägt.
Swiss Casinos, Swiss4win, Admiral, Pasino, 7melons, StarVegas, Casino777, Casineo – die übrigen acht ESBK-Spielbanken sind in den ausgewerteten Hilfeseiten mit konkreten Willkommensboni nicht in der Form greifbar, wie es Jackpots.ch und Mycasino.ch sind. Sie werben mit Aktionen, Free-Spins-Paketen und Treueboni, die sich an die Hausregeln des jeweiligen Konzessionärs halten. Die Mindesteinzahlung liegt bei den meisten bei CHF 10.-.
Was allen gemeinsam ist: Keine der zehn bietet einen «5-Franken-Bonus ohne Einzahlung» als Standardofferte. Die Werbung mit «ab CHF 5.-» bezieht sich auf die Spielrunde, nicht auf den Bonus. Wer einen No-Deposit-Bonus in Höhe von CHF 5.- sucht, muss in den Aktionen der Häuser suchen – und akzeptieren, dass das Angebot, wenn überhaupt, an einem Slot hängt und an eine Umsatzbedingung.
Welche Spiele es in den zehn ESBK-Casinos gibt
Die Spielauswahl ist die eine Sache, der Anbieter die andere. Beide zusammen entscheiden, wie viel ein Bonus wert ist – oder wie wenig.
Jackpots.ch bietet über 2’500 Casino-Spiele an, das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Mycasino.ch bietet über 3’000 Spiele an, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Die übrigen acht ESBK-Spielbanken halten ihre Spielauswahl in den Hilfeseiten weniger detailliert fest.
Was die Auswahl für den Bonus bedeutet: Wer den Willkommensbonus an Spielautomaten freispielen will, hat eine breite Wahl; wer den Bonus am Tisch oder im Live-Casino freispielen will, läuft bei Jackpots.ch in eine 300-fache Umsatzpflicht. Die Spielauswahl ist nicht Schmuck, sondern Kostenfaktor. Ein 30-facher Umsatz an Slots mit 96 % RTP kostet den Spieler rechnerisch 4 % des Bonusvolumens; ein 300-facher Umsatz am Tisch mit 98 % RTP kostet 600 % des Bonusvolumens – das ist nicht mehr Bonus, das ist Verlust.
Wie lange es dauert, einen Bonus freizuspielen – und was es kostet
Der Bonusbetrag und der Umsatzmultiplikator sind die zwei Zahlen, die den Aufwand bestimmen. Das Ergebnis ist eine Bandbreite, kein Einzelsatz, weil die Spielbank den Zeitrahmen nicht festlegt, sondern den Spieler:
Für Jackpots.ch: Bonus CHF 700.-, 30-fache Umsatz an Spielautomaten, Frist ein Monat. Die geforderte Umsatzsumme ist 700 × 30 = 21’000 Franken. Bei einem durchschnittlichen Slot-Einsatz von CHF 0.20 pro Runde sind das 105’000 Runden, bei 5 Sekunden pro Runde rund 146 Stunden reines Spiel, also fast fünf Stunden pro Tag im Monat. Wer mit höheren Einsätzen spielt, ist schneller durch – und verliert schneller.
Für Mycasino.ch: Bonus CHF 300.-, 35-fache Umsatz an Spielautomaten, Frist 30 Tage. Die geforderte Umsatzsumme ist 300 × 35 = 10’500 Franken. Bei einem durchschnittlichen Slot-Einsatz von CHF 0.20 pro Runde sind das 52’500 Runden, bei 5 Sekunden pro Runde rund 73 Stunden, also etwa zweieinhalb Stunden pro Tag im Monat. Die 200 Freispiele sind umsatzfrei, aber nur 72 Stunden gültig – sie tragen das ihre bei, wenn sie rechtzeitig genutzt werden.
Die Bandbreite, die sich aus diesen beiden Rechnungen ergibt, liegt zwischen 73 und 146 Stunden reinem Spiel im ersten Monat. Der tiefere Wert gehört zu Mycasino.ch, der höhere zu Jackpots.ch. Die Spanne ist gross, weil der Bonusunterschied und der Umsatzmultiplikator sich verstärken.
Der erwartete Verlust aus dem Bonusvolumen liegt bei Jackpots.ch bei rund 21’000 × 4 % = 840 Franken, bei Mycasino.ch bei rund 10’500 × 4 % = 420 Franken, wenn ein RTP von 96 % angenommen wird. Das ist die statistische Grösse, kein garantiertes Ergebnis: Im Einzelfall kann der Spieler mehr gewinnen oder mehr verlieren. Wer mit höheren Einsätzen spielt, verliert schneller, weil jeder Spin mehr kostet und der RTP sich nicht ändert. Wer die Freispiele bei Mycasino.ch ungenutzt verfallen lässt, verliert den Gegenwert von CHF 20.-; wer sie nutzt, spielt 200 Runden ohne eigenes Geld.
Was passiert, wenn ein Spieler die Bonusbedingungen nicht erfüllt
Die Bonusbedingungen enden bei Jackpots.ch nach einem Monat, bei Mycasino.ch nach 30 Tagen nach Aktivierung. Wer in dieser Frist den Umsatz nicht erreicht, verliert den Bonus und die damit erzielten Gewinne. Die Spielbank schreibt das so in ihre Bedingungen, weil es ihre Standardpraxis ist: Der Bonus ist ein Vorschuss, kein Geschenk; wer ihn nicht zurückzahlt, gibt ihn zurück.
Die Frist ist hart. Sie wird in den Bedingungen nicht als «grosszügig» beschrieben, sondern als «standardmässig» – und genau das ist der Punkt, an dem der Spieler rechnen muss, nicht glauben.
Das Spielangebot und die Frage der Anbieter
Die Spielauswahl der zehn ESBK-Konzessionäre folgt einem gemeinsamen Muster: Sie führen dieselben grossen Anbieter, weil diese auf dem Schweizer Markt zugelassen sind. Wer einen Bonus an einem ganz bestimmten Slot spielen will, weil er dessen Mechanik kennt, sollte prüfen, ob dieser Anbieter im ESBK-Kreis vertreten ist – sonst hilft der schönste Bonus nichts.
Die Live-Casino-Anbieter, die im ESBK-Kreis auftauchen, sind Evolution Gaming, Pragmatic Play, Hacksaw Gaming und Greentube. Sie sind die grossen Namen der Branche, und sie liefern in den meisten europäischen Märkten. Die Spielauswahl von Mycasino.ch mit über 3’000 Spielen und von Jackpots.ch mit über 2’500 Spielen ist gross, aber nicht einzigartig – was zählt, ist die Mischung aus Slots, Tischspielen und Live-Angeboten.
Für den No-Depot-Bonus, falls einer angeboten wird, bedeutet das: Er ist in der Regel auf einen einzigen Slot beschränkt. Wer ihn auf seinem Lieblingsspiel spielen will, hat Pech. Wer ihn auf einem ihm unbekannten Slot spielt, lernt etwas – oder verliert es an die Uhr.
Die Rangliste der zehn ESBK-Casinos im Vergleich
Die Tabelle zeigt die zehn ESBK-Konzessionäre mit ihrer Landspielbank, ihrem Online-Startdatum und der Art, wie sie das Thema «Bonus ohne Einzahlung» behandeln. Die Spalte zum Thema Bonus zeigt an, ob die ausgewerteten Hilfeseiten eine No-Depot-Offerte in Höhe von CHF 5.- nennen – was keine der zehn in der ausgewerteten Form tut.
| Casino | Landspielbank | Online seit | No-Deposit CHF 5 |
|---|---|---|---|
| Pasino | Casino Meyrin | 16.11.2020 | nicht angeboten |
| Mycasino | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | nicht angeboten |
| Swiss Casinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | nicht angeboten |
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | nicht angeboten |
| Swiss4win | Casino Lugano | 01.03.2021 | nicht angeboten |
| Admiral | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | nicht angeboten |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | nicht angeboten |
| Jackpots | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | nicht angeboten |
| StarVegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | nicht angeboten |
| Casino777 | Casino Davos | 09.09.2019 | nicht angeboten |
Die Tabelle ist nach dem Online-Startdatum sortiert, nicht nach Attraktivität. Der Leser sieht auf den ersten Blick, dass keine der zehn eine No-Depot-Offerte in Höhe von CHF 5.- in der Standardkommunikation führt – und dass das Thema «Bonus ohne Einzahlung» im Schweizer Markt eher über Aktionen als über Standardofferten läuft.
Was die Spieler im Ausland verlieren
Ein ausländisches Casino, das einem Schweizer Spieler einen «5-Franken-Bonus ohne Einzahlung» anbietet, macht das ohne Schweizer Lizenz. Das hat drei Konsequenzen. Erstens: Der Spieler spielt auf einer Seite, die auf der Sperrliste der ESBK steht und in der Schweiz per DNS-Sperre blockiert ist. Der Zugriff erfolgt über Umgehung dieser Sperre. Zweitens: Die Spielsperre, die der Spieler bei einem Schweizer Konzessionär beantragt, gilt dort nicht. Drittens: Gewinne aus einem ausländischen Casino sind in der Schweiz ab dem ersten Franken steuerpflichtig – während sie bei einem ESBK-Konzessionär bis zu einer Schwelle von rund CHF 1,07 Millionen steuerfrei sind (Art. 24 lit. ibis DBG).
Diese drei Konsequenzen sind der Grund, warum die ESBK den No-Deposit-Bonus auf ihrer Seite nicht aktiv bewirbt. Die Werbung mit kleinen Gratishares ist international eine Marketingstrategie. In der Schweiz gehört sie in den Rahmen eines Konzessionärs, der ein Sozialkonzept führt und eine Spielsperre anbietet.
Wer auf einer ausländischen Seite einen «5-Franken-Bonus ohne Einzahlung» annimmt, akzeptiert diese drei Bedingungen: keine Schweizer Spielsperre, keine Schweizer Werbeaufsicht, keine Schweizer Steuerfreiheit. Das ist die andere Seite der Wahl, die der Titel dieser Seite verspricht.
Häufige Fragen
Ist die Mindesteinzahlung im Casino 5 Franken?
Im ESBK-Kreis nicht. Die meisten der zehn Konzessionäre setzen die Mindesteinzahlung bei CHF 10.-. Ausnahmen: Jackpots.ch verlangt für die Freespins des Willkommensbonus CHF 100.-; einige Häuser nennen den Mindestbetrag auf den Hilfeseiten nicht. Wer mit CHF 5.- einzahlen will, muss eine ausländische Seite nutzen.
Kann man im Casino 5 Franken einzahlen?
Ja, auf ausländischen Seiten, die in der Schweiz per DNS-Sperre blockiert sind. Nein, auf den zehn ESBK-Konzessionären – dort ist die kleinste verbreitete Schwelle CHF 10.-. Die Werbung mit «5 Franken» zielt auf den Spieleinsatz pro Runde, nicht auf den Bonus.
Muss man im Casino mindestens 5 Franken einzahlen?
Auf keiner der zehn ESBK-Plattformen. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.-. Eine Verpflichtung, einen bestimmten Betrag einzuzahlen, besteht nicht – wer nur die Demoversion eines Spiels spielt, zahlt nichts. Wer echtes Geld einzahlt, zahlt mindestens CHF 10.-.
Ist «5 Franken Bonus ohne Einzahlung Casino Schweiz» legal?
Die Werbung mit diesem Bonus ist im Schweizer Markt durch Art. 74 BGS gebunden: nicht aufdringlich, nicht irreführend, keine Minderjährigen. Angeboten werden darf der Bonus nur von einem ESBK-Konzessionär. Ausländische Anbieter, die ihn anbieten, sind auf der Sperrliste der ESBK und in der Schweiz blockiert.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
An der URL: Die zehn konzessionierten Online-Spielbanken tragen den Namen ihrer Landspielbank in der Domain (Beispiel: Jackpots.ch für das Grand Casino Baden, Mycasino.ch für das Grand Casino Luzern). Die ESBK führt die zehn Namen auf ihrer Webseite. Wer eine andere Domain sieht, ist ausserhalb des ESBK-Kreises.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre wird bei einem ESBK-Konzessionär beantragt und gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Sie kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn ihr Grund nicht mehr besteht. Für die Beantragung verlangt die Spielbank eine Kopie eines gültigen Ausweises.
Den vollständigen Überblick gibt unser Ratgeber zum Neukundenbonus in Schweizer Online-Casinos.
Passend dazu: 50 Franken Bonus ohne Einzahlung Schweiz.
